Ultraschalltherapie und Elektrotherapie sind zielgerichtete physikalische Maßnahmen, die Schmerzen dämpfen, die Durchblutung fördern und Gewebe auf aktive Übungen vorbereiten. Beide Verfahren sind Bausteine in einem individuell auf Sie abgestimmten Therapieplan.
Wann sind Ultraschall- oder Elektrotherapien sinnvoll?
Bei chronischen Muskel‑ und Sehnenreizungen (z. B. Achillessehne, Tennisellenbogen, Schultersehnen), myofaszialen Verspannungen und Bewegungseinschränkungen. Elektrotherapie ist zusätzlich hilfreich zur Schmerzmodulation (TENS) und zur Muskelaktivierung nach Immobilisation oder Operation (NMES); je nach Verfahren kann sie auch Schwellungsneigung günstig beeinflussen.
So arbeiten wir:
Wir starten mit einem kurzen Befund und wählen Verfahren, Intensität und Dauer. Ultraschall applizieren wir mit Gel, kontinuierlich oder gepulst – tief oder oberflächennah, stets schmerzfrei dosiert. Elektrotherapie erfolgt mit exakt platzierten Elektroden; Sie spüren ein Kribbeln oder rhythmische Kontraktionen, jedoch keinen Schmerz. Direkt im Anschluss folgt Mobilisation, Dehnung oder gezielte Kräftigung, damit der passive Effekt in Bewegung übersetzt wird. Kontraindikationen (u. a. Herzschrittmacher, ausgeprägte Sensibilitätsstörungen, Schwangerschaft im Behandlungsgebiet, offene Wunden) klären wir vorab. Ziel: weniger Schmerz, bessere Beweglichkeit und ein Gewebe, das Trainingsreize wieder annimmt. Die Leistung ist auf ärztliche Verordnung (Ultraschall/Elektrotherapie) oder als Selbstzahler möglich.
